Im Ittinger Museum erwarten Sie ....

  Kirche

Bauliches und geistiges Zentrum und zugleich künstlerischer Höhepunkt der Anlage ist die Kirche, die einzig der Mönchsgemeinschaft dient. Sie enthält weder Orgel noch Kanzel; der Lettner scheidet sie in zwei Teile. Einer Erneuerungsphase um 1700 verdanken wir das prachtvolle Chorgestühl in der Klosterkirche, wahrlich ein wunderschönes Prunkstück. Der gotische Baukörper wurde 1763 durch die Stukkateure Gebrüder Gigl, den Altarbauer Matthias Faller und den Maler Franz Ludwig Herrmann völlig barockisiert.

 

  Prokuratur

Die Zelle des mit der Wirtschaftsführung des Klosters betrauten Mönchs ist die Prokuratur. Der Prokurator sorgte dafür, dass die Mönche in den Zellen abgeschieden und ohne materielle Sorge ihrem geistlichen Leben nachgehen konnten.

 

  Refektorium

Das Refektorium ist einer der schönsten Räume der Kartause Ittingen. Hier nahmen die Mönche an Sonn- und Feiertagen gemeinsam ihre Mahlzeit ein, ohne dabei ihr Schweigegelübde zu brechen. Zusammen mit dem Kachelofen entstand die Raumdekoration etappenweise in der Zeit vom 16. bis ins 18. Jahrhundert

 

  Mönchszelle
Die Kartäuser lebten in den Mönchshäuschen oder -zellen als schweigende Einsiedler. Jeder Mönch bewohnte seine eigene Zelle und verliess diese nur für die Gottesdienste in der Kirche oder das gemeinsame Mahl an Sonn- und Feiertagen. In der Zelle betete, las und schrieb er. Dazu kamen handwerkliche Arbeiten und die Pflege des Gärtchens, das zu jeder Klause gehört.